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Neuigkeiten

ASS-Berufsvorbereitungskonzept "Stärken und Begleiten"

Für unser neues Konzept für die Berufsvorbereitung: "Stärken und Begleiten" haben wir lange gespart und letztendlich einen Antrag auf Unterstützung durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gestellt. Noch fehlt uns die endgültige Zusage. Unser Schulträger, der Landkreis Rastatt, hat uns schon in vielerlei Hinsicht unterstützt und ist auch hier als Kofinanzier dabei.

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Bildung und der Schäkelstiftung konnten wir erste Versuche unternehmen. Eine große Spende der BBBank, eine Spende der Hildegard-Julius-Strübel-Stiftung, Mittel der IG-Metall und Spenden von Firmen bilden den Grundstock für das neue Programm.

 

Unsere langjährigen Schulsozialarbeiterinnen Sina Lang und Steffi Sprenkmann und unsere neue Mitarbeiterin Antje Kirchner, pädagogische Fachkraft für Schulsozialarbeit und Berufseinstiegscoach und Bewerbungscoach, unterstützen die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler nach besten Kräften. In der Oberstufenkonzeption der Schule spielt die Entwicklung beruflicher Basiskompetenzen bereits eine große Rolle. Die neue Konzeption baut darauf auf. ­­

Was ist neu?

Lebensordner

Ab Klasse 7 wird für alle Schülerinnen und Schüler nach gleicher Vorlage ein Lebensordner angelegt. In diesem werden lebenspraktische Tätigkeiten beschrieben und Beispiele bzw. Vorlagen abgeheftet (Vorlage einer Kündigung, Überweisung, Lebenslauf, Anschreiben Bewerbung für ein Praktikum…)

hamet 3

Dieser Test wird bei allen Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse durchgeführt. Dies ist ein wissenschaftlich standardisiertes, handlungsorientiertes Testverfahren zur Erfassung und Förderung berufsbezogener Basiskompetenzen und vorhandener Potenziale junger Menschen. Der Begriff entstand aus den Wörtern handwerklich-motorischer Eignungstest.

Die 4 Säulen des hamet 3:

  1. Messen – wissenschaftlich konstruiert, normiert, standardisiert. Handlungsorientierte Testaufgaben und Vorprogramme in 6 Faktoren. Softwaregestützte Auswertung. Differenzierte Ergebnisdarstellung mit Vergleichsgruppen.
  2. Beobachten – systematisch, standardisiert, objektiviert Merkmale in den Kompetenzbereichen Personale-, Methodische-, Soziale-, Praktische Kompetenzen. Auswertung ICF-Orientiert, wie im BTHG (Bundesteilhabegesetz) gefordert.
  3. Selbstreflexion  Zuordnung der Selbsteinschätzung zu den bewerteten Kompetenzbereichen 
  4. Berufsinteressensabfrage Berufe den Berufsfeldern der Agentur für Arbeit zugeordnet Nachvollziehbare Auswertung und Ergebnisdarstellung für den Teilnehmenden

Imageberatung

In Klasse 8 erfolgt eine Imageberatung durch Frau Petra Kirst. „Wer seine Wirkung kennt, kann sein äußeres Erscheinungsbild bewusst gestalten. Stilvolles Auftreten und wertschätzendes Miteinander sind die Schlüssel für vertrauensvolle Beziehungen – auch im Geschäftsalltag“. Im Auftrag von Unternehmen, Verbänden oder Netzwerken führt Frau Kirst Praxisseminare und Azubi-Trainings durch, z.B. über Business Etikette, „Dress to success“ oder korrekte Umgangsformen im Kundenkontakt.  Frau Kirst hat in früheren Jahren bereits solche Seminare an der ASS durchgeführt. Sie versteht es, auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen und sich in ihrer Sprache für die Jugendlichen verständlich auszudrücken.

Schulung von sicherem Auftreten durch Rollenspiele

Das sogenannte Starkmacherprogramm dient dazu, den Mut und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Helga Bellinghausen-Wagner, eine Mitarbeiterin mit Schauspielausbildung, verstärkt das Team. Jedes Telefonat, das Zugehen auf fremde Menschen, Fragen zu stellen oder seine Bedürfnisse und Gefühle zu äußern stellt für die jungen Menschen eine große Herausforderung dar. Trainingseinheiten mit Rollenspielen sollen das Selbstvertrauen stärken und Mut machen. 

Generelle Anmerkungen:

Dieses Konzept gilt für ALLE Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Die Testergebnisse des Hamet3, der verbindlich für die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen wieder eingeführt werden soll, eignen sich sehr gut als Grundlage für die Beratung der Schülerinnen und Schüler. In einer Berufswegekonferenz, an der alle Beteiligte, auch die Berufsberater der Arbeitsagentur, zusammenkommen, werden die Weichen gestellt.

Weitere Bausteine des neuen Konzepts:

  • Belebung der Bildungspartnerschaften: Kontakt herstellen zu Edeka, Klinikum Mittelbaden/Martha-Jäger-Haus, Pneuhage
  • Hinzugewinnen neuer Partner, z.B.  Bardusch
  • Einstellung von Personal, um den Praktischen Tag zu verbessern
  • Zusatzangebot: Durchführung und Auswertung von hamet 3; Förderplanung
  • Ausbau der Kooperation mit den beruflichen Schulen (VAB in Anne-Frank-Schule und Carl-Benz-Schule)
  • Bewerbungstraining und Erarbeiten der Unterlagen im Team
  • Kooperation mit den BerufsberaterInnen und der Agentur für Arbeit
  • Kooperation mit  BVE (Berufsvorbereitende Einrichtung) und KoBV (Kooperatve berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt), die an der Josef-Durler-Schule angesiedelt sind.
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